„Creativity doesn’t like boxes“ – Adobe MAX 2014 im Rückblick

Mit ein paar Minuten Verspätung hat Adobe CEO Shantanu Narayen die Adobe MAX 2014 Keynote eingeleitet.

Ein großteil der Präsentation ging um die Vernetzung von Mobilen- und Desktop-Geräten durch die Creative Cloud. Zudem wurden natürlich die neuen Mobilen Apps vorgestellt, von der Behance-Community geschwärmt und die Kooperation mit Microsoft gelobt (inklusive Gastauftritt von Microsoft-CEO Satya Nadella).

Da die neuen Mobile Apps hier bereits kurz vorgestellt wurden, werde ich hier vor allem auf die neuen Creative Profiles eingehen.

Was ist ein Creative Profile – Was bringt es mir?

Ein Grundgedanke hinter den Creative Profiles ist natürlich die bereits angesprochene Vernetzung über die Creative Cloud. Zum anderen sollen Dateien leichter und übersichtlicher organisiert werden um den Workflow zu verbessern.

Um diese Ziele umzusetzen, werden die einzelnen Produkte wie Illustrator oder Photoshop miteinander verbunden und durch einige Social Sharing-Ähnliche Features ergänzt.

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Neue Bibliotheken

Mit den überarbeiteten Bibliotheken können alle gespeicherten Farbpaletten, Styles, Pinsel, Grafiken und Layer abgerufen werden. Dank der Creative Cloud auch von anderen Geräten wie dem Smartphone oder dem Tablet. Sogar Pipettenfarben können direkt von einer Software in die andere synchronisiert werden.

Besonders beim Gestalten und Illustrieren sind diese Features hilfreich, da man sämtliche Objekte direkt zur Hand hat und im Grunde per Drag & Drop arbeiten kann.

Projekte leichter teilen

Kommen wir zum eigentlichen Creative Profile: die Online Bibliothek. Die wichtigsten Funktionen sind natürlich die zur Interaktion mit anderen Usern, Kollege, Freunden oder Mitarbeitern. Man kann also sein Projekt direkt hochladen und den Teammitgliedern zuteilen, die dann darauf zugreifen können und beispielsweise Bewerten oder mit der Bearbeitung fortfahren können. Durch die Creative Cloud steht den Teammitgliedern auch immer die aktuellste Version des Projekts zur Verfügung.

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20.000 Objekte von Behance Mitgliedern

Zusätzlich hat Adobe rund 20.000 Objekte (Patterns, Icons, Vektoren etc.) von Behance Mitgliedern lizensiert, die man in die Creative Cloud downloaden und dann beliebig nutzen kann. Da diese Objekte direkt in die Bibliothek geladen werden, können die auch direkt mit allen Applikationen verwendet werden.


 Fazit

 Alles ist jetzt in der Cloud – das ist wohl die größte Erkenntnis des Abends. Was sich vielleicht etwas langweilig oder nicht besonders innovativ anhört könnte den Workflow aber dramatisch verbessern. Dazu kommen die vielen interessanten neuen Mobile Apps, die ganz neue Möglichkeiten bieten um kreativ zu arbeiten. 

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